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Tag des offenen Denkmals: Industriekultur entdecken

Das pionierhaft Mitte der 1980er Jahre umgenutzte Areal der ehemaligen Baumwollspinnerei von Ermen & Engels in Engelskirchen wird im Rahmen einer kostenlosen Führung mit seiner spannenden Gründungs- und Neunutzungsgeschichte vorgestellt.
Schon die Errichtung einer Fabrik nach englischem Muster war eine Pioniertat des Barmer Textilfabrikanten Friedrich Engels. Im „Denkmalbereich ‘Engelskirchen – Braunswerth'” kommen auch die ehemaligen Lagerhäuser für den An- und Abtransport von Rohstoffen und Waren in den Blick. Mit den Turbinen einer Wasserkraftanlage stößt man auf Meilensteine einer lokalen und bald regionalen hydroelektrischen Energieversorgung.
Der englische Fabrikbau der in den 1860er Jahren errichteten Spinnerei beherbergt heute das Rathaus der Gemeinde Engelskirche. Die Freiwillige Feuerwehr ist in der ehemaligen Färberei untergebracht. Auch das alte Kutscherhaus samt Remise hat eine denkmalgerechte Neunutzung erfahren. Nicht zuletzt findet sich in der Villa Engels nebenan der Bergische Abfallwirtschaftsverband.
Über das Gelände mit Stationen in einigen Gebäuden führen Maria Clever und Thomas Schleper vom Förderverein. Erläutert werden das Umnutzungsprojekt des Areals sowie Überreste der historischen Infrastruktur samt englischer Architektur der ehemaligen Spinnerei aus den 1860er Jahren.
Die Teilnahme an der Außenführung ist kostenlos
Für den Besuch des Museums vor oder nach der Führung wird der Museumseintritt erhoben.
Alter: ab 8 Jahren
Es wird um Anmeldung unter dem Link unten gebeten.